Freiwillige Feuerwehr Stadt Heinsberg
Freiwillige Feuerwehr Stadt Heinsberg

Aktuelles 

Datum:           07.10.2018

 

Heinsberg – Nach über achtzig

Ausbildungsstunden konnte der stellvertretende Kreisbrandmeister Günter Paulsen und der Stadtbrandinspektor Ralf Wählen am letzten Ausbildungstag die theoretische sowie die praktische Prüfung von 14 Feuerwehrmännern und 3 Feuerwehrfrauen abnehmen. Diese absolvierten mit dem Modul 3 und 4 die letzte Hürde ihrer Feuerwehrgrundausbildung. Die abgeschlossene Ausbildung ermöglicht den Feuerwehrleuten, weitführende Lehrgänge zu besuchen.

 

Anhand von realistischen Einsatzübungen wurden nicht nur die Techniken der Brandbekämpfung gelehrt. Es wurde auch der Umgang mit technischen Einsatzmitteln bei Hilfeleistungseinsätzen geschult, diese kommen Beispielsweise bei Verkehrsunfällen und Unglücken zum Einsatz.

Im theoretischen Teil der Ausbildung werden Themen geleert wie z.B. die Feuerwehrdienstvorschriften, Rechtsgrundlagen, Gefahrstoffkennzeichnungen, Erste Hilfe, Gefahren an der Einsatzstelle und die Zusammenarbeit mit Sondereinheiten der Feuerwehr.

 

Ralf Wählen bedankt sich bei seinem Lehrgangleiter Hans- Leo Schreinemachers und den Ausbildern für die zusätzlich geopferte Freizeit.

Den Teilnehmern gratuliert er zur bestandenen Grundausbildung und wünscht Ihnen alles Gute und dass sie immer Gesund von Einsätzen und Übungen zurückkommen.Den Teilnehmern sowie der Teilnehmerin wurden zum Abschluss die Zeugnisse übergeben.

 

Joshua Dieken und Bastian Drunk Löschgruppe Dremmen,

Jochen Geiser, Jessica Gerner und Matthias Reinartz Löschgruppe Unterbruch,

Maurice Funk, Marvin Jacobs, Silvia Nießen und Timo Schmitz Löschzug Stadtmitte

Tracy Görgemanns Löschgruppe Kirchhoven

Benedikt Jansen Löschgruppe Aphoven/Laffeld/Scheifendahl

Jonas Mans Löschgruppe Waldenrath

Steven Sawkins, Andreas Schulz und Dominik Wimpes Löschgruppe Oberbruch

Mirko Talmon- Gros Löschgruppe Karken

Maximilian Terporten Löschgruppe Uetterrath

 

Text: Krings Oliver

Foto: Krings Oliver

 

Datum      : 07.10.2018

 

 

Heinsberg: Auch in diesem Jahr stand der Drehleitermaschinistenlehrgang auf dem Ausbildungsplan der Feuerwehr Heinsberg

Die Lehrgangsleitung und Organisation wurde von Löschgruppenführer Marcel Nießen selbst übernommen. Ein präziser Umgang mit der 30 Meter langen Leiter die über eine Nennrettungshöhe von 23 Metern verfügt ist für den Maschinisten eine große Herausforderung. Die Einsatzmöglichkeiten einer Drehleiter sind mit der modernen Technik im heutigen Einsatzgeschehen nicht mehr wegzudenken und sie benötigt eine spezielle Ausbildung und ständige Wiederholung der Szenarien. 

 

Die Teilnehmer blicken auf anstrengende, aber jedoch interessante Wochen zurück.Nach Abschluss der theoretischen und praktischen Prüfung erhalten sie die Qualifikation als Maschinist für Hub- und Rettungsfahrzeuge. Nun bedarf es einer Einweisung des jeweiligen Herstellers oder dafür ausgebildete Personen, um die Drehleiter am jeweiligen Standort bedienen zu dürfen. Im Rahmen dieses Lehrganges ist dieses bereits erfolgt. Folgende Personen haben am Lehrgang teilgenommen:

 

Sebastian Poschen Löschgruppe Kirchhoven

Daniel Florack, Dennis Dahmen bedienstete der hauptamtlichen Wache Feuerwehr Heinsberg

Phillip Wolters Löschgruppe Kempen

Florian Jöris Löschzug Stadtmitte  

 

Der Lehrgangsleiter Marcel Nießen und die Ausbilder, Alexandre Daiker, Wilfried Oidtmann und Norberg Schmitz bedanken sich recht Herzlich bei den Teilnehmern.Im Rahmen einer praktischen Prüfung, machte sich der stellvertretende Wehrleiter Hans- Leo Schreinemachers ein Bild über den Ausbildungsstand. Er selbst absolvierte den Drehleitermaschinistenlehrgang vor 2 Jahren.

 

Text und Foto: Oliver Krings

 

Datum: 02.05.2018

 

 

Heinsberg – Lehrgangsleiter Harry Paulußen begrüßte die 10 Teilnehmer zusammen mit dem Stadtbrandinspektor Ralf Wählen im April dieses Jahres mit den Worten „Ihr werdet viel Schweiß lassen, aber ihr werdet auch viel Spaß haben“.

 

Alle Teilnehmer mussten nicht nur trockene Theorie über Atemgifte, Schutzkleidung, Einsatzgrundregeln und Anatomie sowie Physiologie der Atmung über sich ergehen lassen, sondern auch schweißtreibende praktische Übungen absolvieren. Darunter stand in erster Linie die Gewöhnungsphase mit der schweren Ausrüstung und dem Atemanschluss in Form einer Atemschutzmaske. Nach einer Eingewöhnungsphase mussten die Teilnehmer/innen einen Marsch absolvieren, damit man sich mit dem Zusatzgewicht vertraut machen konnte. Als die Ausrüstung und die Grundsätze verinnerlicht waren, wurde der Ernstfall erprobt. Hierbei wurde den Teilnehmern der Ablauf in einem Notfall verinnerlicht.

 

Nach über vier Wochen Ausbildung durch die Ausbilder: Feuerwehrarzt Dr. Kolen, Unterbrandmeister Alexander Daiker, Brandmeister Rene Wählen, Unterbrandmeister Wilfried Oidtmann, Brandmeister Achim Thomas, Brandinspektor Dennis Mevissen und Brandinsprektor Harry Paulußen, absolvierten die 9 Männer und eine Frau den Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger mit einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung.

 

Der stellv. Wehrleiter Hans-Leo Schreinemachers nahm die Prüfung in Erkelenz in der Atemschutzstrecke der Kreisleitstelle ab. Er freute sich über das gute Ergebnis und richtete seinen Dank an die Ausbilder und Teilnehmer, die wieder einmal viele Stunden zum Wohle der Bevölkerung aufgebracht haben.

Die Absolventen waren:

  • Oberfeuerwehrmann Dominique Arzten, Löschgruppe Horst
  • Oberfeuerwehrfrau Annika Leyer, Löschgruppe Karken
  • Oberfeuerwehrmann Pascal Frenken, Feuerwehrmann Daniel Vochens und Oberfeuerwehrmann Simon Lemmens, Löschgruppe Kempen
  • Feuerwehrmann Jens Paulußen und Feuerwehrmann Michael Brandt, Löschgruppe Porselen
  • Feuerwehrmann Tim Wassermann, Löschzug Stadtmitte
  • Oberfeuerwehrmann Florian Wellens und Oberfeuerwehrmann Stefan Klothen, Löschgruppe Aphoven, Laffeld, Scheifendahl

 

Text Foto:  Oliver Krings (Pressesprecher)

Heinsberg-Oberbruch: Am Samstag, den 14.04.2018 trafen sich ein Mädchen und sechs Jungs der Jugendfeuerwehr Heinsberg Löschzug 2 (LE-Oberbruch, LE-Porselen), sowie dem Löschzug 3 (LE-Dremmen, LE-Uetterath, LE-Horst) zur Abnahme der Jugendflamme Stufe 2 am Gerätehaus in Oberbruch. Schon seit Anfang des Jahres bereitet Jugendfeuerwehrwart Marco Kleinen (LE-Oberbruch) samt Betreuerteam den Nachwuchs auf diesen Tag vor.

 

Unter den Augen des Kreisjugendfeuerwehrwartes Willi Welfens (LE-Waldenrath) galt es, fünf Aufgabenbereiche vorzuführen und abzuarbeiten. Drei der Aufgaben wurden in einer gemeinsamen Übung gebündelt. Von einem nahegelegenen Unterflurhydranten musste eine Wasserversorgung aufgebaut werden, parallel dazu wurde die Einsatzstelle mittels Warndreieck und Verkehrsleitkegel gesichert. Vom Löschgruppenfahrzeug wurde dann noch ein Wasserwerfer aufgebaut. Zügig und ohne Fehler wurde die Übung vom Nachwuchs bei strahlendem Sonnenschein zur Zufriedenheit von Welfens durchgeführt.

 

Beim vierten Aufgabenbereich war Wissen gefragt. Einzeln und ohne die Hilfe der Betreuer mussten die Jugendlichen Gerätschaften vom Löschfahrzeug entnehmen und Welfens die Funktion bzw. die Einsatzmöglichkeiten erläutern. Vom Kaminfegewerkzeug für Kaminbrände, Mistgabel oder Zumischer für Schaummittel waren die Geräte zügig entnommen, erklärt und wieder verleastet.

 

Die Abnahme war nach rund zwei Stunden beendet. „Alle bestanden, das habt ihr gut gemacht“, so Welfens. Auch Jugendfeuerwehrwart Marco Kleinen fand lobende Worte für den Nachwuchs und gratulierte zu der Leistung. Auch dankte Kleinen den Betreuern für die Vorbereitung und Durchführung des Abnahmetages.

 

Vor Ort machte sich auch der Zugführer vom Löschzug 2 (LE-Oberbruch, LE-Porselen) und Einheitsführer der LE-Oberbruch, Brandinspektor Dennis Sawkins ein Bild von der Abnahme. Auch Sawkins war von der Leistung und der Motivation begeistert. „Unser Nachwuchs ist gut aufgestellt, motiviert und ein super Team. Ohne Nachwuchs, wird die Freiwillige Feuerwehr aussterben“, so Sawkins. Auch Er gratulierte dem Feuerwehrnachwuchs von Morgen. Die Offizielle Verleihung erfolgt dann kurz vor den Sommerferien, beim traditionellen Grillabend der Jugendfeuerwehr in Porselen. 

 

Bericht und Foto: Claßen

Datum: 09.04.2018

 

 

Heinsberg – In diesem Jahr wurde der Lehrgang Technische Hilfeleistung unter der Lehrgangleitung von Brandinspektor Marcel Nießen auf Stadtebene der Feuerwehr Heinsberg organisiert. Dieser Lehrgang ist gerade in den letzten Jahren für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr zu einem  wichtigsten Bestandteil in der Ausbildung geworden, da die Einsatzsituationen in der technischen Hilfeleistung stark an Bedeutung zugenommen haben. Zu diesem gehört zum Beispiel eine eingeklemmte Person in Fahrzeugen oder Maschinen, Personen im Aufzug, verunreinigte Gewässer oder hilflose Personen hinter einer verschlossenen Tür. Dieses ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Einsatzkatalog der technischen Einsätze der Feuerwehr.

 

Dementsprechend beinhaltet der Ausbildungsplan verschiedene Punkte wie Physikalische Grundlagen, Rechtsgrundlagen, Eigensicherung, der Umgang mit Hydraulischen Rettungsgeräten, der Umgang mit Zug- und Hebeeinrichtungen, bis hin zu speziellen Türöffnungstechniken.  

Der Lehrgang erstreckte sich über einen Monat und wurde von den Teilnehmern wie immer in der Freizeit absolviert.  Das Ausbilderteam hat viel Arbeit in die Vorbereitung gesteckt. Hier mussten Feuerwehrfahrzeuge geplant werden, ein Stundenplan erstellt werden und einige alte Fahrzeuge, die für die Übungen notwendig waren  organisiert werden. Am Ende überzeugten sich die Stellvertretenden Wehrleiter, Hans- Leo Schreinemachers und Markus Meyers vom Ausbildungsstand der Teilnehmer in einer  schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfung. Das Ausbilderteam bestehend aus Brandinspektor Marcel Nießen, Brandmeister Markus Jansen, sowie die Unterbrandmeister Alexander Daiker und Brandmeister Phillip Wolter freuten sich ebenfalls, als die Prüfung mit einer sehr guten Leistung von den Teilnehmern absolviert wurde.

Die Teilnehmer bedankten sich für die Gute und umfangreiche Ausbildung und freuten sich über Ihren erworbenen Abschluss.

 

Die Absolventen waren:

Feuerwehrmann Dominique Arzten Löschgruppe Horst

Oberfeuerwehrmann Florian Jöris Löschzug Stadtmitte

Unterbrandmeister Yannic Breuer, Oberfeuerwehrmann Domenic Domsel, Feuerwehrmann Simon Lemmens, Oberfeuerwehrmann Daniel Pauli, Feuerwehrmann Sascha Wallraven Löschgruppe Kempen

Feuerwehrmann Manuel Hauzirek, Oberfeuerwehrmann Alexander Imdahl, Hauptfeuerwehrmann Daniel Schmitz, Oberfeuerwehrmann Erik Wynands Löschgruppe Waldenrath.

Jost Hammermeister war Absolvent im Modul 1 und 2 Lehrgang. (Nachtrag)

 

Text: Pressesprecher Oliver Krings

Bild: Oliver Krings 

Datum: 26.03.2018

 

Heinsberg – Der diesjährige Modul 1 und 2 Lehrgang der Feuerwehr Heinsberg, war etwas Besonderes. Gleich 20 Teilnehmer darunter drei Frauen konnte der Lehrgangsleiter Hans- Leo Schreinemachers begrüßen. Weit über 80 Unterrichtsstunden in den Fächern Rechtsgrundlagen, Gerätekunde, Technische Hilfeleistung, Grundtätigkeiten der Feuerwehr nach Dienstvorschrift 1, Brennen und Löschen, Retten, Fahrzeugkunde, Erste Hilfe, Sprechfunk und viele weitere Themen absolvierten die Teilnehmer in den letzten zwei Monaten.

 

Nicht nur die Absolventen des Lehrgangs, sondern auch das umfangreiche Ausbildungsteam leistete viele Stunden in der Vor- und Nachbereitung des Lehrganges, der letztendlich mit einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung sein Finale fand. Hierzu mussten die Teilnehmer eine technische Hilfeleistung sowie einen Brandeinsatz nach den Vorgaben der Feuerwehrdienstvorschrift abarbeiten. Den Teilnehmern ist zwar bewusst, dass eine solche Übung meistens den Idealfall darstellt, dennoch ist ein standardisiertes Vorgehen in einer gestellten Lage die beste Grundlage um den Ernstfall zu proben. Vom Ausbildungsstand seiner heranwachsenden Truppe überzeugte sich Standbrandinspektor Ralf Wählen am letzten Abend der Ausbildung. Er selbst nahm die mündliche und praktische Prüfung ab. Ihm viel dabei auf, dass immer mehr Frauen der Feuerwehr beitreten und so einen wichtigen Beitrag am Dienste zum nächsten leisten. So finden immer mehr weibliche Kräfte Einzug in das Ehrenamt, dabei sind es nicht nur Mütter, die gerade Tagsüber der Feuerwehr sehr dienlich sein können, sondern viele junge Frauen interessieren sich immer mehr für technische Ausbildung und die Fitness, die man als Atemschutzgeräteträger leisten muss.

 

Zu den Teilnehmern gehörten:

-Johannes Brudermanns und Maximilian Terporten Löschgruppe Uetterath

-Joshua Dieken und Bastian Drunk Löschgruppe Dremmen

-Jochen Geiser, Jessica Gerner und Matthias Reinartz Löschgruppe Unterbruch

-Tracy Görgemanns und Florian Houben Löschgruppe Kirchhoven

-Marvin Jacobs, Silvia Nießen und Thomas Knipprath Löschzug Stadtmitte

-Benedikt Jansen Löschgruppe Aphoven- Laffeld- Scheifendahl

-Steffen Lowis Löschgruppe Schafhausen- Schleiden

-Steven Sawkins, Andreas Schulz, Florian Wigger und Dominik Wimpes Löschgruppe Oberbruch

-Mirko Talmon- Gros Löschgruppe Karken

 

Bericht: Oliver Krings

Foto: Oliver Krings 

Datum: 26.02.2018

 

 

Heinsberg - In der Feuerwehr der Stadt Heinsberg, spielt die Informations- und Kommunikationseinheit kurz IUK, eine zentrale Rolle im täglichen Einsatzgeschehen. So erfasst sie nicht nur die Mannschaftsstärke, sondern ist das unterstützende Medium für den Einsatzleiter. Alle Informationen zum aktuellen Einsatz und darüber hinaus werden von der IUK gesammelt, ausgewertet und dem Einsatzleiter bzw. der Leitstelle des Kreises Heinsberg übermittelt.

 

Die IUK ist somit das Bindeglied zwischen Einsatzleitung und Kreisleitstelle.

Eine solche komplexe Aufgabe, muss wie andere Tätigkeiten im Feuerwehrdienst den Einsatzkräften dieser Einheit vermittelt werden, damit eine Einheitliche Vorgehensweise garantiert ist. Denn auch diese Mannschaft wird von Freiwilligen Feuerwehrleuten besetzt, die im Tagesgeschäft einen anderen Beruf nachgehen. Somit fand an drei Terminen zwischen dem 17. Und 24. Februar 2018 auf der Feuerwache in Heinsberg ein Lehrgang statt.

 

Es wurden Themen vermittelt, wie zum Beispiel theoretische und praktische Funkübungen, Gerätekunde im Bereich Digitalfund, Rechtliche Grundlagen, richtige Kanaltrennung, bilden von Einsatzabschnitten sowie die Inbetriebnahme vom Einsatzleitwagen mit der dazugehörigen Kommunikationstechnik.

Der Lehrgangsleiter Brandinspektor Heinrich Jopen begleitete die gesamte Ausbildung sehr eng in Zusammenarbeit mit seinem Ausbilderteam. Dazu gehörten Unterbrandmeister Jens Schmitz, Unterbrandmeister Florian Jöris, Hauptbrandmeister Thomas Winands, Unterbrandmeister Udo Lowis, Unterbrandmeister Heinz Walter Laprell. Am letzten Ausbildungstag machte sich Stadtbrandinspektor Ralf Wählen persönlich ein Bild über den Stand der Ausbildung. Er hatte für die Teilnehmer ein offenes Ohr und bedankte sich bei jedem einzelnen für die zusätzliche Arbeit, die jeder auf sich nimmt.

 

Zu den Teilnehmern gehörte:

Hauptbrandmeister Stefan Goertz Löschgruppe Waldenrath

Unterbrandmeister Patrick Jentgens Löschgruppe Porselen

Oberfeuerwehrfrau Miriam Müllenbruch Löschgruppe Schafhausen- Schleiden

Feuerwehrmann Raphael Mertens Löschgruppe Streaten

Haupftfeuerwehrmann Christoph Schumacher Löschgruppe Kempen

 

 Text und Foto: Oliver Krings 

Datum: 03.01.2018

 

Heinsberg –  Nachdem die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg am 27.10.2017   sich bei einer Anhörung eindeutig für den amtierenden Stadtbrandinspektor für eine erneute Ernennung ausgesprochen haben und mit einem ebenfalls eindeutigen Ergebnis ein zweiter  stellvertretender Wehrführer gefunden wurde, konnte der Rat der Stadt Heinsberg diesem Ergebnis in der letzten Ratssitzung nur beipflichten.

 

Somit folgten noch vor dem Jahreswechsel, nicht nur Ralf Wählen und Markus

Meyers der Einladung des Bürgermeisters Wolfgang Dieder. Die Ehrenwehrführer

und stellvertretenden Ehrenwehrführer nebst Gattin sind ebenfalls der Einladung

nachgekommen.

 

Des   Weiteren   freute   sich   Wolfgang   Dieder   über   die   Anteilnahme   vom   1.

stellvertretenden   Wehrleiter   Hans-Leo   Schreinemachers   nebst   Gattin.   Weitere

Vertreter der Stadt Heinsberg waren Dezernat Leiter Hans-Walter Schönleber sowie

der Leiter des Ordnungsamtes Alexander Reiners.

 

In seiner Ansprache lobte Wolfgang Dieder die sehr gute Zusammenarbeit mit Ralf

Wählen als Stadtbrandinspektor in Kombination mit dem 1. Stellvertreter Hans-Leo

Schreinemachers. Da die komplexen Aufgaben in den letzten Jahren, wie zum

Beispiel die Planung, Durchführung und Organisation von neuen Gerätehäusern und

die Beschaffung von neuen Fahrzeugen sehr umfangreich sind, ist Wolfgang Dieder

selbst ein großer Befürworter für einen weiteren Stellvertreter und wünscht dem

neuen stellvertretenden Wehrführer Markus Meyers viel Glück zum Start seiner

Amtszeit, die erst einmal kommissarisch für zwei Jahre verläuft, da Markus Meyers

vor der Ernennung zum Ehrenbeamten am Institut der Feuerwehr NRW noch

entsprechende Lehrgänge absolvieren muss. Als 46 jähriger Familienvater und

Berufsfeuerwehrmann der Stadt Düsseldorf mit langjähriger Berufserfahrung dürfte

diese Hürde mit Leichtigkeit zu nehmen sein.

Wolfgang Dieder bedankte sich für die zahlreiche Anteilnahme an diesem freudigen

Ereignis und wünschte allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch

ins neue Jahr.

 

Bericht/Foto: Oliver Krings   

Datum:         16.10.2017

 

Heinsberg – Nach über achtzig Ausbildungsstunden konnte der Kreisbrandmeister Klaus Bodden und der stellvertretende Wehrleiter der Stadt Heinsberg Hans Leo Schreinemachers am letzten Ausbildungstag die theoretische, sowie die praktische Prüfung von 9 Feuerwehrmännern und 2 Feuerwehrfrauen abnehmen. Diese absolvierten mit dem Modul 3 und 4 die letzte Hürde ihrer Feuerwehrgrundausbildung. Die abgeschlossene Ausbildung ermöglicht den Feuerwehrleuten, weitführende Lehrgänge zu besuchen.

 

In den Modulen 1 und 2 wurde mehr auf die Brandbekämpfung wert gelegt, in dem jetzigen Ausbildungsabschnitt wurden neben der Technischen Hilfeleistung, auch Wert auf besondere Themen gelegt wie Beispielsweise die Stressbewältigung, Brandsicherheitswachdienst und wie man einen gefährlichen Stoff erkennt. Da die Technische Hilfeleistung im Feuerwehralltag bereits mehr zum Tragen kommt als die Brandbekämpfung, sind für diesen Teil der Ausbildung besonders viele Stunden angesetzt.

Am Tag der Abschlussprüfung bedankte sich Hans Leo Schreinemachers bei den Ausbildern, die neben ihrem Feuerwehrdienst die Ausbildung der Nachwuchskräfte mit vollem Einsatz und Begeisterung durchgeführt haben.

Den Teilnehmern gratulierte er zur bestandenen Grundausbildung und wünscht Ihnen alles Gute und dass sie immer Gesund von Einsätzen und Übungen zurückkommen.

Den Teilnehmern sowie der Teilnehmerinnen wurden zum Abschluss die Zeugnisse übergeben.

 

Die Teilnehmer waren:

Feuerwehrmann Pascal Frenken und Daniel Vochsen Löschgruppe Kempen, Feuerwehrmann Manuel Hauzirek und Eric Wynands Löschgruppe Waldenrath, Feuerwehrmann Stefan Klothen Löschgruppe Aphoven- Laffeld- Scheifendahl, Feuerwehrfrau Daniela Sawkins Löschgruppe Oberbruch, Feuerwehrfrau Annika Leyer Löschgruppe Karken, Feuerwehrmann Jens Paulußen und Michael Brandt Löschgruppe Porselen, Feuerwehrmann Mustafa Waleed Löschgruppe Kirchhoven, Feuerwehrmann Tim Wassermann Löschzug Stadtmitte.

 

Text Foto:

Zufrieden mit der Leistung der Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg waren der (1. v.R.) Kreisbrandmeister Klaus Boden, (2. v.R). der stellv. Wehrleiter Hans-Leo Schreinemachers.

Sowie das Ausbilderteam:

Beginnend mit dem (1. v.L.) Unterbrandmeister Marc Phol, Hauptbrandmeisterin Sandra Kamp, Hauptbrandmeister Ernst Oidtmann, Oberbrandmeister Rene Sturmann, Oberbrandmeister Friedel Welles, Unterbrandmeister Jens Schmitz, Brandinspektor Dennis Sawkins.

 

Text und Foto: Krings Oliver

   Datum: 28.07.2017

 

Heinsberg:  Auch in diesem Jahr organisierte die Feuerwehr Heinsberg einen Drehleitermaschinisten Lehrgang, der weitere sechs Einsatzkräfte dazu befähigt, in Zukunft ein Hub- und Rettungsfahrzeug im Feuerwehrdienst zu bedienen.

 

 

Die moderne Technik und die vielen Einsatzmöglichkeiten einer Drehleiter, zeigt schon sehr lange, dass es bei einem solchen komplexen Fahrzeug, mit einer einfachen Einweisung nicht getan ist.

 

Der Lehrgangsleiter Brandinspektor Marcel Nießen hatte sich für den praktischen Teil des 56 stündigen Lehrgangs viele interessante Objekte im Stadtgebiet Heinsberg ausgesucht, an denen die Teilnehmer die Technik des Fahrzeuges von Grund auf erklärt bekommen sollten. Mit vier Ausbildern startet der Lehrgang Mitte Juni und endete am 22.07. mit einer praktischen Prüfung. In dieser Zeit standen nicht nur praktische Übungen auf dem Dienstplan, sondern auch theoretische Kenntnisse in den Bereichen Unfallverhütung, Sicherheitseinrichtungen, Baurecht, Einsatz- und Anleitermöglichkeiten bis hin zu den einzelnen Aufgaben der Drehleiterbesatzung im Einsatz wurden den Teilnehmern nahegebracht. Ein Ausbilderteam von insgesamt drei Personen, standen dem Lehrgangleiter zur Verfügung. Diese waren Hauptbrandmeister Norbert Schmitz und die Unterbrandmeister Alexander Daiker sowie Wilfried Oidtmann.

Die praktische Prüfung am letzten Ausbildungstag wurde von Stadtbrandinspektor Ralf Wählen abgenommen. Mit dem Ergebnis war er mehr als zufrieden. Er bedankte sich bei den Teilnehmern, aber auch bei den Ausbildern für die geopferte Freizeit und wünschte allen, dass sie gesund und unversehrt von den Einsätzen zurückkehren.

 

Zu den Absolventen gehörten die Kameraden vom Löschzug Stadtmitte:

 

Hauptbrandmeister Frank Bohnen

Unterbrandmeister Stefan Feßler

Unterbrandmeister Frank Schiffers

Hauptfeuerwehrmann Jan Diecks und

Oberfeuerwehrmann Florian Orosi

 

Ebenfalls hat am Lehrgang teilgenommen Brandmeister David Ummelmann, der hauptamtlich bei der Feuerwehr Heinsberg beschäftigt ist. Die Feuerwehr Heinsberg möchte mit dieser Berichterstattung nicht nur erreichen, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt informiert sind, sondern dass auch das Interesse geweckt wird, an solchen interessanten Lehrgängen auch selbst teilzunehmen, wenn man Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist.  

 

 Text und Foto: Oliver Krings

Heinsberg-Porselen:

 

Am Montag dem 10.07.2017 traf sich die Jugendfeuerwehr Heinsberg Löschzug 2 + Löschzug 3 traditionsgemäß zum letzten Übungsabend vor den Sommerferien am Gerätehaus in Porselen. Auch Kreisjugendfeuerwehrwart Willi Wlfens folgte der Einladung und kam mit erfreulichen Nachrichten.

 

Im ersten Halbjahr 2017 absolvierten gleich 12 Jugendfeuerwehrangehörige die Jugendflamme Stufe I und acht Jugendfeuerwehrangehörige die Jugendflamme Stufe III. Die Jugendflamme der Stufe I ist die erste Prüfung, in der Laufbahn der Jugendfeuerwehr. Zahlreiche Fähigkeiten im Bereich der feuerwehrtechnischen Ausbildung wies der Feuerwehrnachwuchs in den letzten Monaten vor.

 

Teilnehmer: Tom Hilkens, Chantal Paschalidis, Steven Sawkins, Jean-Pascal Sawkins, Luca Meuffels, Maximillian Terporten, Sarmithan Veneeswaran, Kilian Buchkremer, Jost Hintzen, Luca Jansen, Nino Vaaßen und Jonas Maaßen.

 

Schon am 01.07.2017 fand die Abnahme der Jugendflamme Stufe III in Oberbruch statt. Unter den Augen des Kreisjugendfeuerwartes Willi Welfens musste der Nachwuchs ein Löschangriff aufbauen. Bei einer weiteren Übung nahm der Nachwuchs ein Schwerschaumrohr vor. Ebenfalls nahmen alle Teilnehmer an einem Erste-Hilfe-Kurs teil. Auch dieser war erforderlich, um die Jugendflamme der Stufe III zu erwerben. Ein weiterer Themenpunkt war die Öffentlichkeitsarbeit. Hier leistete die Jugendfeuerwehr schon Vorarbeit. An einem schönen Samstag im Mai, sammelten die Jugendlichen zwischen Oberbruch und Dremmen drei Säcke voll mit Müll.

 

Teilnehmer: Joshua Dieken, Jost Hammermeister, Justus Hammermeister, Tim Thalheim, Paul Wienegge, Marc Wilms und Jonas Wolff.

 

An diesem Abend erhielten alle Teilnehmer erfolgreich Ihre Jugendflamme samt Urkunde. Welfens lobte den Nachwuchs für diese Engagement. "Es ist eine tolle Leistung, darauf könnt ihr Stolz sein", betont Welfens. Auch Jugendfeuerwehrwart Marco Kleinen fand lobende Worte für den Nachwuchs. Neben Kreisjugendfeuerwehrwart Willi Welfens, folgte auch der Einheitsführer Lars Beckers aus Oberbruch, sowie der stellvertretende Einheitsführer aus Porselen Andreas Rothe der Einladung und würdigte die Leistung des Nachwuchses. "Wir haben eine hervorragende Jugendarbeit, darauf können wir stolz sein" verlautete Beckers. Das die Jugendarbeit Früchte trägt, zeigt sich an den Mitgliederzahlen. Am 31.12.2016 besteht die Jugendfeuerwehr Heinsberg Löschzug 2 + Löschzug 3 aus 38 Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 17 Jahren. im Jahr 2017 werden drei Jugendfeuerwehrmitglieder in den aktiven Feuerwehrdienst überstellt. 

 

Foto und Text: Simon Claßen

Jugendfeuerwehr meistert Leistungsspange in Baesweiler

 

Stadtgebiet Heinsberg - Baesweiler:

 

Am Samstag, den 08.07.2017 fand bei schönstem Sonnenschein im Baesweiler Sportpark die Abnahme der Leistungsspange statt. 13 Gruppen aus der Städtegemeinde Aachen, dem Kreis Düren, dem Sauerland sowie dem Kreis Heinsberg stellten sich dieser Herausforderung. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung von vier Prüfungen, die die Jugendlichen in der Laufbahn der Jugendfeuerwehr erreichen können.

 

Auch eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Stadt Heinsberg Löschzug 2 (LE-Oberbruch, LE-Porselen) + Löschzug 3 (LE-Dremmen, LE-Horst, LE-Uetterath) nahm erfolgreich an der Spange teil. Viel Freizeit investierten die Betreuer und die Jugendlichen für diesen Erfolg. Schon im April wurde begonnen, sich auf die Leistungsspange vorzubereiten. Neben dem normalen Übungsdienst, wurde pro Woche zwei Mal geübt. Neben einem sportlichen Teil, welcher aus Kugelstoßen und Staffellauf bestand, musste der Feuerwehrnachwuchs einen Löschangriff nach FwDV 3 (Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz) aufbauen. Eine weitere Kategorie war die Schnelligkeitsübung. Hier musste die Gruppe neun C-Rollschläuche, jeder 15 Meter lang, ohne Verdreher ausrollen und kuppeln. In der letzten Kategorie war "Wissen" gefragt. Ohne Betreuer mussten die Jugendlichen Fragen vor den Wertungsrichtern beantworten. Neben Allgemeinwissen, wurden hier auch feuerwehrtechnische Fragen gestellt.

 

Die Erleichterung bei den Betreuern, vor allem aber beim Nachwuchs war riesig, als es hieß: "bestanden". Mit Insgesamt 14,4 Punkten bestand die Gruppe den Nachweis. Auch der stellvertretende Zugführer des Löschzuges 2, BOI Helmut Jentgens machte sich vor Ort ein eigenes Bild. Er fand lobende Worte für die Betreuer und den Feuerwehrnachwuchs von Morgen. Er lobte das Engagmentund die investierte Zeit in die Vorbereitung. Auch Jugendfeuerwehrwart UBM Marco Kleinen lobte die Leistung des Nachwuchses und fand lobende Worte. "Die Mühe und die Zeit war gut investiert. Ihr habt einen super Job gemacht. Ihr seid ein tolles Team und habt super zusammen gearbeitet." So Kleinen. Teilnehmer: Jost Hammermeister, Justus Hammermeister (LE-Oberbruch); Paul Heutz, Tim Thalheim, Paul Wienegge, Marc Wilms, Jonas Wolff (LE-Porselen); Joshua Diecken (LE-Dremmen); Benedikt Fiolka (LE-Horst) sowie Maximilian Terporten (LE-Uetterath). 

 

Foto und Text: Simon Claßen

Datum: 16.06.2017

 

Heinsberg- Einmal im Jahr heißt es für die Retter der Freiwilligen Feuerwehr vom Löschzug Stadtmitte sich selbst zu retten. An diesem Übungstermin steht die Rettung der eigenen Einsatzkräfte im Mittelpunkt, denn es kann im Einsatz auch jederzeit passieren, dass die Helfer selbst in Not geraten.

 

In diesem Jahr hatten sich die Ausbilder Dennis Mevissen und Oliver Krings etwas Besonderes einfallen lassen. So wurde der Kontakt zur Kreissparkasse Heinsberg mit dem Filialleiter Martin Liphardt aufgenommen, da sich das in mitten der Stadt Heinsberg befindliche Gebäude, mit seinen vielen Büros, der ausgesprochen verwinkelten Lage, sowie der komplexen Unterkellerung für eine solche Übung nur anbieten würde. Martin Liphard und der Objektbetreuer Herr Schlömer brauchten nicht lange überlegen, ob sie der Feuerwehr in dieser Angelegenheit ihre Unterstützung anbieten. Eine sorgfältige Planung der Übung, fand bereits zwei Wochen vor dem anstehenden Übungsabend an.

Der Löschzug Stadtmitte wurde so am 13.03.2017 zu einem Brandmeldealarm auf die Hochstraße gerufen. Hierzu fand der Gruppenführer Ernst Oidtmann ein Alarmfax auf der Feuerwache vor, in dem die üblichen Informationen standen. Nun hieß es das Standartverfahren in einer solchen Einsatzsituation abzuarbeiten.

 

Doch es kam anders als erwartet. Neben einer komplexen Menschenrettung, verunfallte sein Atemschutztrupp im dritten Obergeschoss und konnte nur über die Drehleiter gerettet werden. Dazu erschwerte das ausgefallene Atemschutzgerät des verunfallten das übliche Vorgehen, da dieser am Gerät seines Partners angeschlossen war. Somit blieb den Rettern nur eine geringe Zeit, um diese komplexe Rettung durchzuführen. Nach knapp 45 Minuten war die Aufregung vorbei und die Ausbilder freuten sich über das gute Ergebnis der Übung.

 

Ebenfalls freute sich Herr Liphardt und Herr Schlömer, dass die Kreissparkasse eine schnelle, adäquate Rettung von Personen zulässt. Denn zu Spitzenzeiten können sich im Tagesgeschäft über 400 Personen im Gebäude befinden.

Der Löschzug Stadtmitte bedankte sich noch einmal bei den beiden Herren und freuen sich schon auf die nächste Übung im kommenden Jahr.

 

 

Bericht: Oliver Krings (Pressesprecher)

Fotos: Herr Schlömer (Kreissparkasse Heinsberg)

Umweltaktion der Jugendfeuerwehr Heinsberg Löschzug 2 + 3

 

Heinsberg - Oberbruch:

 

Zu einem nicht üblichen Übungsdienst trafen sich die Jugendfeuerwehrmitglieder der Jugendfeuerwehr Heinsberg Löschzug 2 (LE-Oberbruch, LE-Porselen) sowie dem Löschzug 3 (LE-Dremmen, LE-Uetterath, LE-Horst) am Samstagvormittag am Gerätehaus in Oberbruch.

 

Der Dienst hatte mit Feuerwehr eigentlich nicht viel zu tun. Thema war eine Umweltaktion, welche Jugendfeuerwehrwart Unterbrandmeister Marco Kleinen (LE-Oberbruch) geplant hatte. Mit Müllzangen, Handschuhen und Müllsäcken bestückt, machten sich die Jugendlichen samt Betreuer im Gänsemarsch auf den Weg in die Felder zwischen Oberbruch und Dremmen. An einer Fußgängerbrücke über die Wurm wurde der Feuerwehrnachwuchs in Gruppen aufgeteilt und mit einem Funkgerät ausgestattet. Ziel der Aktion war es, den Jugendlichen ein verantwortungsvollen Umgang mit der Natur aber auch mit der Müllentsorgung zu vermitteln.

 

Ortsvorsteher Helmut Frenken aus Oberbruch machte sich vor Ort selbst ein Bild der Aktion und fand lobende Worte. Auch zahlreiche Spaziergänger und Radfahrer informierten sich über die Aktion und lobten das Engagement des Feuerwehrnachwuchses. Entlang der Wurm sowie an zahlreichen Feldwegen sammelten die Jugendlichen in rund zwei Stunden drei Müllsäcke voll mit Abfall. Verwundert war der Nachwuchs über eine Autofelge, welche an der Wurm illegal entsorgt wurde. Auch diese wurde aufgesammelt. Bei Sonnenschein gab es nach der Aktion noch für alle zwei Kugeln Eis. Der gesammelte Abfall wurde dem Bauhof zugeführt und wird doch ordnungsgemäß entsorgt. 

 

Fotos und Text: Simon Claßen

Zugübung des Löschzuges 2 / Dienstag, 09.05.2017

 

Heinsberg-Oberbruch:

 

Am frühen Dienstagabend kam es in der Schreinerei der Familie Hammermeister zu einem Feuer. Gegen 19 Uhr wurde die Informations- und Kommunikationseinheit sowie der Löschzug 2 (LE-Oberbruch, LE-Porselen) mit dem Alarmstichwort "Feuer 2 - brennt Schreinerei, Menschenleben in Gefahr" in den Heinsberger Ortsteil Oberbruch alarmiert. Dieses Einsatzszenario bot sich den Kräften bei einer gemeinsamen Zugübung.

 

Beim Eintreffen der ersten Kräfte aus Oberbruch drang bereits dichter Rauch aus der Produktionshalle. Der Inhaber der Schreinerei meldete dem Einsatzleiter einen vermissten Mitarbeiter, welcher sich wohl noch in der Schreinerei befand. Umgehend rüsteten sich mehrere Trupps mit Atemschutz aus. Parallel dazu wurde Wasserversorgung von der nahe gelegenen Graf-von-Galen Straße aufgebaut. Während ein Trupp die vermisste Person in der Schreinerei suchte, kam die Ehefrau des Inhabers vom Einkauf zurück. Völlig aufgelöst teilte diese mit, dass auch die beiden Kinder vermutlich in der Schreinerei seien.

 

Umgehend wurden weitere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude geschickt, um die Kinder zu suchen. Glücklicherweise hatten die sich beim Ausbruch des Feuers auf das Dach zurück gezogen. Über eine Steckleiter konnten die beiden Kinder gerettet werden und in die Obhut der Eltern übergeben werden. Sie kamen mit einem Schock davon.

 

Die Übung musste aufgrund eines Realeinsatz jedoch kurzeitig beendet werden. In Oberbruch kam es auf der Deichstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem PKW. Der Motoradfahrer wurde durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus transportiert. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle und reinigten die Fahrbahn.

 

Nach dem Einsatz gab es jedoch noch eine kurze Besprechung und Führung durch den Schreinereibetrieb. Organisatoren und Führungskräfte lobten die Leistung und Vorgehensweise der Einsatzkräfte . Auch der Leiter der Feuerwehr Heinsberg, Stadtbrandinspektor Ralf Wählen machte sich vor Ort ein Bild der Übung.

 

Fotos und Text: Simon Claßen

 

Freiwillige Feuerwehr Heinsberg

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