Freiwillige Feuerwehr Stadt Heinsberg
Freiwillige Feuerwehr Stadt Heinsberg

Aktuelles 

Datum:         16.10.2017

 

Heinsberg – Nach über achtzig Ausbildungsstunden konnte der Kreisbrandmeister Klaus Bodden und der stellvertretende Wehrleiter der Stadt Heinsberg Hans Leo Schreinemachers am letzten Ausbildungstag die theoretische, sowie die praktische Prüfung von 9 Feuerwehrmännern und 2 Feuerwehrfrauen abnehmen. Diese absolvierten mit dem Modul 3 und 4 die letzte Hürde ihrer Feuerwehrgrundausbildung. Die abgeschlossene Ausbildung ermöglicht den Feuerwehrleuten, weitführende Lehrgänge zu besuchen.

 

In den Modulen 1 und 2 wurde mehr auf die Brandbekämpfung wert gelegt, in dem jetzigen Ausbildungsabschnitt wurden neben der Technischen Hilfeleistung, auch Wert auf besondere Themen gelegt wie Beispielsweise die Stressbewältigung, Brandsicherheitswachdienst und wie man einen gefährlichen Stoff erkennt. Da die Technische Hilfeleistung im Feuerwehralltag bereits mehr zum Tragen kommt als die Brandbekämpfung, sind für diesen Teil der Ausbildung besonders viele Stunden angesetzt.

Am Tag der Abschlussprüfung bedankte sich Hans Leo Schreinemachers bei den Ausbildern, die neben ihrem Feuerwehrdienst die Ausbildung der Nachwuchskräfte mit vollem Einsatz und Begeisterung durchgeführt haben.

Den Teilnehmern gratulierte er zur bestandenen Grundausbildung und wünscht Ihnen alles Gute und dass sie immer Gesund von Einsätzen und Übungen zurückkommen.

Den Teilnehmern sowie der Teilnehmerinnen wurden zum Abschluss die Zeugnisse übergeben.

 

Die Teilnehmer waren:

Feuerwehrmann Pascal Frenken und Daniel Vochsen Löschgruppe Kempen, Feuerwehrmann Manuel Hauzirek und Eric Wynands Löschgruppe Waldenrath, Feuerwehrmann Stefan Klothen Löschgruppe Aphoven- Laffeld- Scheifendahl, Feuerwehrfrau Daniela Sawkins Löschgruppe Oberbruch, Feuerwehrfrau Annika Leyer Löschgruppe Karken, Feuerwehrmann Jens Paulußen und Michael Brandt Löschgruppe Porselen, Feuerwehrmann Mustafa Waleed Löschgruppe Kirchhoven, Feuerwehrmann Tim Wassermann Löschzug Stadtmitte.

 

Text Foto:

Zufrieden mit der Leistung der Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg waren der (1. v.R.) Kreisbrandmeister Klaus Boden, (2. v.R). der stellv. Wehrleiter Hans-Leo Schreinemachers.

Sowie das Ausbilderteam:

Beginnend mit dem (1. v.L.) Unterbrandmeister Marc Phol, Hauptbrandmeisterin Sandra Kamp, Hauptbrandmeister Ernst Oidtmann, Oberbrandmeister Rene Sturmann, Oberbrandmeister Friedel Welles, Unterbrandmeister Jens Schmitz, Brandinspektor Dennis Sawkins.

 

Text und Foto: Krings Oliver

   Datum: 28.07.2017

 

Heinsberg:  Auch in diesem Jahr organisierte die Feuerwehr Heinsberg einen Drehleitermaschinisten Lehrgang, der weitere sechs Einsatzkräfte dazu befähigt, in Zukunft ein Hub- und Rettungsfahrzeug im Feuerwehrdienst zu bedienen.

 

 

Die moderne Technik und die vielen Einsatzmöglichkeiten einer Drehleiter, zeigt schon sehr lange, dass es bei einem solchen komplexen Fahrzeug, mit einer einfachen Einweisung nicht getan ist.

 

Der Lehrgangsleiter Brandinspektor Marcel Nießen hatte sich für den praktischen Teil des 56 stündigen Lehrgangs viele interessante Objekte im Stadtgebiet Heinsberg ausgesucht, an denen die Teilnehmer die Technik des Fahrzeuges von Grund auf erklärt bekommen sollten. Mit vier Ausbildern startet der Lehrgang Mitte Juni und endete am 22.07. mit einer praktischen Prüfung. In dieser Zeit standen nicht nur praktische Übungen auf dem Dienstplan, sondern auch theoretische Kenntnisse in den Bereichen Unfallverhütung, Sicherheitseinrichtungen, Baurecht, Einsatz- und Anleitermöglichkeiten bis hin zu den einzelnen Aufgaben der Drehleiterbesatzung im Einsatz wurden den Teilnehmern nahegebracht. Ein Ausbilderteam von insgesamt drei Personen, standen dem Lehrgangleiter zur Verfügung. Diese waren Hauptbrandmeister Norbert Schmitz und die Unterbrandmeister Alexander Daiker sowie Wilfried Oidtmann.

Die praktische Prüfung am letzten Ausbildungstag wurde von Stadtbrandinspektor Ralf Wählen abgenommen. Mit dem Ergebnis war er mehr als zufrieden. Er bedankte sich bei den Teilnehmern, aber auch bei den Ausbildern für die geopferte Freizeit und wünschte allen, dass sie gesund und unversehrt von den Einsätzen zurückkehren.

 

Zu den Absolventen gehörten die Kameraden vom Löschzug Stadtmitte:

 

Hauptbrandmeister Frank Bohnen

Unterbrandmeister Stefan Feßler

Unterbrandmeister Frank Schiffers

Hauptfeuerwehrmann Jan Diecks und

Oberfeuerwehrmann Florian Orosi

 

Ebenfalls hat am Lehrgang teilgenommen Brandmeister David Ummelmann, der hauptamtlich bei der Feuerwehr Heinsberg beschäftigt ist. Die Feuerwehr Heinsberg möchte mit dieser Berichterstattung nicht nur erreichen, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt informiert sind, sondern dass auch das Interesse geweckt wird, an solchen interessanten Lehrgängen auch selbst teilzunehmen, wenn man Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist.  

 

 Text und Foto: Oliver Krings

Heinsberg-Porselen:

 

Am Montag dem 10.07.2017 traf sich die Jugendfeuerwehr Heinsberg Löschzug 2 + Löschzug 3 traditionsgemäß zum letzten Übungsabend vor den Sommerferien am Gerätehaus in Porselen. Auch Kreisjugendfeuerwehrwart Willi Wlfens folgte der Einladung und kam mit erfreulichen Nachrichten.

 

Im ersten Halbjahr 2017 absolvierten gleich 12 Jugendfeuerwehrangehörige die Jugendflamme Stufe I und acht Jugendfeuerwehrangehörige die Jugendflamme Stufe III. Die Jugendflamme der Stufe I ist die erste Prüfung, in der Laufbahn der Jugendfeuerwehr. Zahlreiche Fähigkeiten im Bereich der feuerwehrtechnischen Ausbildung wies der Feuerwehrnachwuchs in den letzten Monaten vor.

 

Teilnehmer: Tom Hilkens, Chantal Paschalidis, Steven Sawkins, Jean-Pascal Sawkins, Luca Meuffels, Maximillian Terporten, Sarmithan Veneeswaran, Kilian Buchkremer, Jost Hintzen, Luca Jansen, Nino Vaaßen und Jonas Maaßen.

 

Schon am 01.07.2017 fand die Abnahme der Jugendflamme Stufe III in Oberbruch statt. Unter den Augen des Kreisjugendfeuerwartes Willi Welfens musste der Nachwuchs ein Löschangriff aufbauen. Bei einer weiteren Übung nahm der Nachwuchs ein Schwerschaumrohr vor. Ebenfalls nahmen alle Teilnehmer an einem Erste-Hilfe-Kurs teil. Auch dieser war erforderlich, um die Jugendflamme der Stufe III zu erwerben. Ein weiterer Themenpunkt war die Öffentlichkeitsarbeit. Hier leistete die Jugendfeuerwehr schon Vorarbeit. An einem schönen Samstag im Mai, sammelten die Jugendlichen zwischen Oberbruch und Dremmen drei Säcke voll mit Müll.

 

Teilnehmer: Joshua Dieken, Jost Hammermeister, Justus Hammermeister, Tim Thalheim, Paul Wienegge, Marc Wilms und Jonas Wolff.

 

An diesem Abend erhielten alle Teilnehmer erfolgreich Ihre Jugendflamme samt Urkunde. Welfens lobte den Nachwuchs für diese Engagement. "Es ist eine tolle Leistung, darauf könnt ihr Stolz sein", betont Welfens. Auch Jugendfeuerwehrwart Marco Kleinen fand lobende Worte für den Nachwuchs. Neben Kreisjugendfeuerwehrwart Willi Welfens, folgte auch der Einheitsführer Lars Beckers aus Oberbruch, sowie der stellvertretende Einheitsführer aus Porselen Andreas Rothe der Einladung und würdigte die Leistung des Nachwuchses. "Wir haben eine hervorragende Jugendarbeit, darauf können wir stolz sein" verlautete Beckers. Das die Jugendarbeit Früchte trägt, zeigt sich an den Mitgliederzahlen. Am 31.12.2016 besteht die Jugendfeuerwehr Heinsberg Löschzug 2 + Löschzug 3 aus 38 Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 17 Jahren. im Jahr 2017 werden drei Jugendfeuerwehrmitglieder in den aktiven Feuerwehrdienst überstellt. 

 

Foto und Text: Simon Claßen

Jugendfeuerwehr meistert Leistungsspange in Baesweiler

 

Stadtgebiet Heinsberg - Baesweiler:

 

Am Samstag, den 08.07.2017 fand bei schönstem Sonnenschein im Baesweiler Sportpark die Abnahme der Leistungsspange statt. 13 Gruppen aus der Städtegemeinde Aachen, dem Kreis Düren, dem Sauerland sowie dem Kreis Heinsberg stellten sich dieser Herausforderung. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung von vier Prüfungen, die die Jugendlichen in der Laufbahn der Jugendfeuerwehr erreichen können.

 

Auch eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Stadt Heinsberg Löschzug 2 (LE-Oberbruch, LE-Porselen) + Löschzug 3 (LE-Dremmen, LE-Horst, LE-Uetterath) nahm erfolgreich an der Spange teil. Viel Freizeit investierten die Betreuer und die Jugendlichen für diesen Erfolg. Schon im April wurde begonnen, sich auf die Leistungsspange vorzubereiten. Neben dem normalen Übungsdienst, wurde pro Woche zwei Mal geübt. Neben einem sportlichen Teil, welcher aus Kugelstoßen und Staffellauf bestand, musste der Feuerwehrnachwuchs einen Löschangriff nach FwDV 3 (Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz) aufbauen. Eine weitere Kategorie war die Schnelligkeitsübung. Hier musste die Gruppe neun C-Rollschläuche, jeder 15 Meter lang, ohne Verdreher ausrollen und kuppeln. In der letzten Kategorie war "Wissen" gefragt. Ohne Betreuer mussten die Jugendlichen Fragen vor den Wertungsrichtern beantworten. Neben Allgemeinwissen, wurden hier auch feuerwehrtechnische Fragen gestellt.

 

Die Erleichterung bei den Betreuern, vor allem aber beim Nachwuchs war riesig, als es hieß: "bestanden". Mit Insgesamt 14,4 Punkten bestand die Gruppe den Nachweis. Auch der stellvertretende Zugführer des Löschzuges 2, BOI Helmut Jentgens machte sich vor Ort ein eigenes Bild. Er fand lobende Worte für die Betreuer und den Feuerwehrnachwuchs von Morgen. Er lobte das Engagmentund die investierte Zeit in die Vorbereitung. Auch Jugendfeuerwehrwart UBM Marco Kleinen lobte die Leistung des Nachwuchses und fand lobende Worte. "Die Mühe und die Zeit war gut investiert. Ihr habt einen super Job gemacht. Ihr seid ein tolles Team und habt super zusammen gearbeitet." So Kleinen. Teilnehmer: Jost Hammermeister, Justus Hammermeister (LE-Oberbruch); Paul Heutz, Tim Thalheim, Paul Wienegge, Marc Wilms, Jonas Wolff (LE-Porselen); Joshua Diecken (LE-Dremmen); Benedikt Fiolka (LE-Horst) sowie Maximilian Terporten (LE-Uetterath). 

 

Foto und Text: Simon Claßen

Datum: 16.06.2017

 

Heinsberg- Einmal im Jahr heißt es für die Retter der Freiwilligen Feuerwehr vom Löschzug Stadtmitte sich selbst zu retten. An diesem Übungstermin steht die Rettung der eigenen Einsatzkräfte im Mittelpunkt, denn es kann im Einsatz auch jederzeit passieren, dass die Helfer selbst in Not geraten.

 

In diesem Jahr hatten sich die Ausbilder Dennis Mevissen und Oliver Krings etwas Besonderes einfallen lassen. So wurde der Kontakt zur Kreissparkasse Heinsberg mit dem Filialleiter Martin Liphardt aufgenommen, da sich das in mitten der Stadt Heinsberg befindliche Gebäude, mit seinen vielen Büros, der ausgesprochen verwinkelten Lage, sowie der komplexen Unterkellerung für eine solche Übung nur anbieten würde. Martin Liphard und der Objektbetreuer Herr Schlömer brauchten nicht lange überlegen, ob sie der Feuerwehr in dieser Angelegenheit ihre Unterstützung anbieten. Eine sorgfältige Planung der Übung, fand bereits zwei Wochen vor dem anstehenden Übungsabend an.

Der Löschzug Stadtmitte wurde so am 13.03.2017 zu einem Brandmeldealarm auf die Hochstraße gerufen. Hierzu fand der Gruppenführer Ernst Oidtmann ein Alarmfax auf der Feuerwache vor, in dem die üblichen Informationen standen. Nun hieß es das Standartverfahren in einer solchen Einsatzsituation abzuarbeiten.

 

Doch es kam anders als erwartet. Neben einer komplexen Menschenrettung, verunfallte sein Atemschutztrupp im dritten Obergeschoss und konnte nur über die Drehleiter gerettet werden. Dazu erschwerte das ausgefallene Atemschutzgerät des verunfallten das übliche Vorgehen, da dieser am Gerät seines Partners angeschlossen war. Somit blieb den Rettern nur eine geringe Zeit, um diese komplexe Rettung durchzuführen. Nach knapp 45 Minuten war die Aufregung vorbei und die Ausbilder freuten sich über das gute Ergebnis der Übung.

 

Ebenfalls freute sich Herr Liphardt und Herr Schlömer, dass die Kreissparkasse eine schnelle, adäquate Rettung von Personen zulässt. Denn zu Spitzenzeiten können sich im Tagesgeschäft über 400 Personen im Gebäude befinden.

Der Löschzug Stadtmitte bedankte sich noch einmal bei den beiden Herren und freuen sich schon auf die nächste Übung im kommenden Jahr.

 

 

Bericht: Oliver Krings (Pressesprecher)

Fotos: Herr Schlömer (Kreissparkasse Heinsberg)

Umweltaktion der Jugendfeuerwehr Heinsberg Löschzug 2 + 3

 

Heinsberg - Oberbruch:

 

Zu einem nicht üblichen Übungsdienst trafen sich die Jugendfeuerwehrmitglieder der Jugendfeuerwehr Heinsberg Löschzug 2 (LE-Oberbruch, LE-Porselen) sowie dem Löschzug 3 (LE-Dremmen, LE-Uetterath, LE-Horst) am Samstagvormittag am Gerätehaus in Oberbruch.

 

Der Dienst hatte mit Feuerwehr eigentlich nicht viel zu tun. Thema war eine Umweltaktion, welche Jugendfeuerwehrwart Unterbrandmeister Marco Kleinen (LE-Oberbruch) geplant hatte. Mit Müllzangen, Handschuhen und Müllsäcken bestückt, machten sich die Jugendlichen samt Betreuer im Gänsemarsch auf den Weg in die Felder zwischen Oberbruch und Dremmen. An einer Fußgängerbrücke über die Wurm wurde der Feuerwehrnachwuchs in Gruppen aufgeteilt und mit einem Funkgerät ausgestattet. Ziel der Aktion war es, den Jugendlichen ein verantwortungsvollen Umgang mit der Natur aber auch mit der Müllentsorgung zu vermitteln.

 

Ortsvorsteher Helmut Frenken aus Oberbruch machte sich vor Ort selbst ein Bild der Aktion und fand lobende Worte. Auch zahlreiche Spaziergänger und Radfahrer informierten sich über die Aktion und lobten das Engagement des Feuerwehrnachwuchses. Entlang der Wurm sowie an zahlreichen Feldwegen sammelten die Jugendlichen in rund zwei Stunden drei Müllsäcke voll mit Abfall. Verwundert war der Nachwuchs über eine Autofelge, welche an der Wurm illegal entsorgt wurde. Auch diese wurde aufgesammelt. Bei Sonnenschein gab es nach der Aktion noch für alle zwei Kugeln Eis. Der gesammelte Abfall wurde dem Bauhof zugeführt und wird doch ordnungsgemäß entsorgt. 

 

Fotos und Text: Simon Claßen

Zugübung des Löschzuges 2 / Dienstag, 09.05.2017

 

Heinsberg-Oberbruch:

 

Am frühen Dienstagabend kam es in der Schreinerei der Familie Hammermeister zu einem Feuer. Gegen 19 Uhr wurde die Informations- und Kommunikationseinheit sowie der Löschzug 2 (LE-Oberbruch, LE-Porselen) mit dem Alarmstichwort "Feuer 2 - brennt Schreinerei, Menschenleben in Gefahr" in den Heinsberger Ortsteil Oberbruch alarmiert. Dieses Einsatzszenario bot sich den Kräften bei einer gemeinsamen Zugübung.

 

Beim Eintreffen der ersten Kräfte aus Oberbruch drang bereits dichter Rauch aus der Produktionshalle. Der Inhaber der Schreinerei meldete dem Einsatzleiter einen vermissten Mitarbeiter, welcher sich wohl noch in der Schreinerei befand. Umgehend rüsteten sich mehrere Trupps mit Atemschutz aus. Parallel dazu wurde Wasserversorgung von der nahe gelegenen Graf-von-Galen Straße aufgebaut. Während ein Trupp die vermisste Person in der Schreinerei suchte, kam die Ehefrau des Inhabers vom Einkauf zurück. Völlig aufgelöst teilte diese mit, dass auch die beiden Kinder vermutlich in der Schreinerei seien.

 

Umgehend wurden weitere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude geschickt, um die Kinder zu suchen. Glücklicherweise hatten die sich beim Ausbruch des Feuers auf das Dach zurück gezogen. Über eine Steckleiter konnten die beiden Kinder gerettet werden und in die Obhut der Eltern übergeben werden. Sie kamen mit einem Schock davon.

 

Die Übung musste aufgrund eines Realeinsatz jedoch kurzeitig beendet werden. In Oberbruch kam es auf der Deichstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem PKW. Der Motoradfahrer wurde durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus transportiert. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle und reinigten die Fahrbahn.

 

Nach dem Einsatz gab es jedoch noch eine kurze Besprechung und Führung durch den Schreinereibetrieb. Organisatoren und Führungskräfte lobten die Leistung und Vorgehensweise der Einsatzkräfte . Auch der Leiter der Feuerwehr Heinsberg, Stadtbrandinspektor Ralf Wählen machte sich vor Ort ein Bild der Übung.

 

Fotos und Text: Simon Claßen

 

Freiwillige Feuerwehr Heinsberg

Unterbrucher Straße 55

02452/3586

 

52525 Heinsberg

www.feuerwehr-heinsberg.de

 

webmaster@feuerwehr-heinsberg.de